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Swist von AJaeromodels

Der Swist von AJaeromodels (www.ajaeromodels.com) ist ein typischer F5D Flieger oder besser gesagt Flitzer! Er wurde konstruiert um Geschwindigkeiten von über 400 km/h zu bewältigen und ist in der F5D Szene sehr bekannt!
Dank Marcel Schlage welcher in der F5D Wettkampfszene National und international einen Namen hat, und zugleich Schweizer Importeur ist von AJaeromodels (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), konnte ich einen Swist erwerben und vom Profi direkt diverse Tipps mitnehmen für den Bau des Swists.

 

Anbei ein Bild vom Swist (Hersteller). Dieses Bild aber mit einem kleinen Propeller der je nach Antrieb über 50'000 Umdrehungen macht und daher sehr laut ist. Mein Swist bekommt ein Getriebemotor von LeoMotion und einen Propeller von Marcel Schlage (Eigenbau!) die Tourenzahl liegt dann bei ungefähr 12'000 Umdrehungen und man hört nur noch das "Schneiden der Luft" :-) ... eben Swist...

Anbei ein öffentliches Video auf Youtube ebenfalls mit Getriebemotor (nicht mein Modell).

 

Dieses Bild ist auch vom Hersteller und fasst die wichtigsten Details zusammen.

 


Einfache Bau-Dokumentation des Swist's.

Dies ist keine offizielle Bauanleitung und jeder wird diesen Flieger auf seine Art bauen, einfach ein Beispiel wie man es machen kann.

Anbei ein Bild was alles in den Rumpf und Flügel muss. Eins ist klar, viel Platz ist nicht vorhanden. Wobei es noch einen schmaleren Rumpf gibt zum Swist - ich habe mich für den breiteren entschieden.

Montage Motorspannt: Der Motorspannt wurde eingepasst dass er am richtigen Ort passt und der Keflarrumpf wurde innen angeschliffen. Danach wurde der Motor an den Motorspannt geschraubt und Sekundenkleber an den GFK Motorspannt gepunktet. Danach wurde der Motor mit Spannt von hinten eingesetzt und mit dem Propeller ausgerichtet (Propeller vorne bündig an den Rumpf angeschlagen). Danach wurden Propeller und Motor entfernt und der Motorspannt wurde mit UHU Endfest und Microballons von innen und aussen eingeharzt.

Der Propeller Marke Eigenbau von Marcel Schlage (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Marcel macht auch den bekannten "Saw" Propeller (Eintrittskannte wie Klinge Brotmesser). Da dieser aber einfacher bricht bei der Landung und von der Leistung wenig Unterschied macht, habe ich mich für den etwas stabileren geraden Propeller entschieden.

Anbei ein Bild von Marcel mit den beiden Propellertypen so seinem Spinner (Eigenbau)!

Der Flügel:

Die Kasten der Querruderservos wurden nach Grösse vom Servo ausgeschnitten und die beiliegenden Ruderhörner wurden angeschliffen so das Querruder für den optimalen Halt. Die Ruderhörner wurden mit UHU Endfest verleimt. Bild Befestigung Servo folgt.

Die Profis leimen die Servos direkt in den Rumpf (oben hinter dem Flügel). Ich habe mich aber für eine etwas andere Montageart entschieden. So machte ich ein kleines Sperrholzbrett (vorne 49mm breit, hinten 39mm breit und 46mm lang) welches dann hinten eine Spannvorrichtung bekam und vorne ein kleines Stück Sperrholz mit einer Schraube um das Servo jederzeit rausnehmen zu können.

Das Brett wurde so platziert, dass die 2S Lipo für Stromversorgung Empfänger/Servo unter dem Brett platziert wurde und dass die Schraube (schwarz) für die Servo Demontage von oben zugänglich ist. Das UBEC wird dann auf das Brett neben dem Servo platziert.

Der Hersteller legt Bowdenzug mit Draht zur Anlenkung des Höhenruders bei. So wie auch von Marcel Schlage vorgeschlagen, habe ich aber eine Kohlefaser Stange vom Fachhandel verwendet und vorne einen Draht- und hinten eine Gewindestange eingeharzt. Der Klips hinten lässt so noch etwas Einstellen zu, weiter kann jederzeit die Stange mit Servo ausgebaut werden. Andere machen alles auf die richtige Länge und leimen dann das Servo in den Rumpf ein.

Damit das Höhenruder schön in den Flügel einstösst beim Tiefen geben, muss die Kante mit Schleifpapier etwas gebrochen werden. Um einen perfekten Verschluss zu bekommen, kann unten auf das abgefälzte Höhenruder ein dünnes Klebeband aufgeklebt werden um jeglichen eventuellen Spalt zu schliessen. Das Klebeband fährt bei der Bewegung des Ruders dann in das Höhenleitwerk ein- und aus.

Alles wurde vermessen - ausgerichtet und angezeichnet, wo die Seitenflosse auf das Höhenleitwerk kommt etc. Wie von Marcel vorgeschlagen wurde eine Kohlefaserstange in die Seitenflosse eingelassen und durch das Höhenleitwerk gebohrt. Die Farbe wurde an entsprechendem Ort weggeschliffen und die Kohlenfaser etwas aufgeraut für eine perfekte Verklebung.

Durch eine etwas aufwendige Art wurde dann die Seitenflosse mit UHU Endfest auf das Höhenleitwerk geleimt. Zum Austrocknen wurde Seitlich ein Winkel mit Klebeband befestigt um eine korrekte Geometrie zu erhalten.

Auch die Auflagefläche des Höhenleitwerks wurde mit Schleifpapier etwas aufgeraut, so auch der Rumpf und die Kohlefaserstange welche von der Seitenflosse durch das Höhnleitwerk in den Rumpf greift um eine optimale Verankerung zu bekommen (Seitenflosse, Höhenleitwerk, Rumpf). Danach wurde der vordere Flügel montiert und etwas unterlegt damit der Flieger flach auf dem Tisch lag. So wurde dann das Höhenleitwerk mit UHU Endfest auf den Rumpf geklebt und rechts mit etwas Holz unterlegt bis die Geometrie genau passte. Wie ersichtlich wurde mit einer Schraubzwinge das Höhenleitwerk/Seitenleitwerk fein nach unten gespannt.

Der LeoMotion L3025-4200 mit dem Phoenix Edge Castle Lite 100A. Neu für mich, dass wegen Platzmangel die Kabel direkt verlötet werden und zwar nach vorne.

Hier ist gut ersichtlich, dass der Regler eben seitlich platziert werden muss, da die 2S Lipo nebenan Platz haben muss. Dahinter folgt die 3S Lipo (Serie geschaltet) für den 5S Antrieb. Bei den Lipos handelt sich um G8 Pro Force 1800 70C.

Nach Endmontage Motor und Einbau Empfänger wurde der Schwerpunkt nochmals gecheckt. Vom Hersteller wird er von 43 - 48mm von der Eintrittskante angegeben (normal 45mm), laut Marcel Schlage fliegt der Flieger am besten von 50 - 52mm (Eintrittskante) aber soll 55mm nie überschreiten! Generell kann gesagt werden, weiter vorne mehr Sicherheit - stabiler, weiter hinten mehr Wendigkeit was beim Pylonracing wichtig ist!

Aus einer anderen Perspektive auch gut ersichtlich die Antennen welche aus dem Rumpf müssen bei Keflar/Karbon mix.

 

Der Erstflug ist bei bestem Wetter am 07.03.15 geglückt.

Leider hat sich der Versuch den Flieger in der Luft zu filmen als nicht einfachen Task herausgestellt. Toni 2 hat es aber geschafft den Flieger zu filmen - auch wenn nicht mit Vollgas :-)
Besten Dank Toni für das gute Filmmaterial! Anbei das Video vom Erstflug => Video

 

 

 

 

 

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